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Für ein partnerschaftliches Zusammenwirken von Mann und Frau in der Kirche
„Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie...“ (gen.1,27)

Der BkdA begrüßt mit vielen anderen katholischenden Verbänden den am Freitag vom Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) verabschiedeten Grundsatzbeschluss zur Stärkung von Frauen in der Kirche:

Das Zentralkomitee hat auf seiner Frühjahrstagung am 13. Mai in Erfurt sich einstimmig das Anliegen für mehr Beteiligung von Frauen und ein partnerschaftliches Zusammenwirken von Mann und Frau in der katholischen Kirche zu eigen gemacht. Grundlage für einen Beratungsprozess in allen Gremien wird sein der von der Frauenkonferenz des ZdK im März initierte
Antrag. Zur Herbstvollversammlung soll eine Beschlussvorlage eingebracht werden. Eine zweite Frauenkonferenz wurde außerdem beschlossen.
In dem Antrag, der einstimmig angenommen wurde, wird gefordert, die bestehenden Beteiligungsmöglichkeiten für Frauen in der katholischen Kirche auszuschöpfen, z.B. werden viele Ämter, die keine Weihe voraussetzen, nach wie vor häufig mit Priestern besetzt, obwohl qualifizierte Frauen zur Verfügung ständen. Außerdem sollen Strukturen innerhalb der Kirche so geändert werden, dass Geschlechtergerechtigkeit geschaffen wird.
Außerdem wird das Diakonat der Frau gefordert. (Zitat):“ Unsere Kirche versteht sich selbst als eine Kirche an der Seite der Armen. Um ihre Glaubwürdigkeit willen muss sie ihr diakonisches Profil stärken. Der Auftrag aller Christinnen und Christen zur Diakonie bildet sich auch im sakramentalen Diakonat ab. Da die diakonische Arbeit überwiegend von Frauen geleistet wird, sind gerade Frauen als Diakoninnen unverzichtbar.“ (Zitat Ende)
Weitere Forderungen umfassen die transparentere Verwaltung kirchlicher Finanzen und den Ausbau von Konzepten kooperativer Gemeindeleitung. 

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